
Ein französisches Startup namens Celeste Ecoflyers entwickelt eine Frachtdrohne mit pneumatischer Flügeltechnologie für Langzeit-Logistikmissionen mit geringem Energieverbrauch.
Das Fluggerät mit dem Namen dAS10 hat kürzlich Tests zur Aktivierung der Avionik sowie Rolltests am Flughafen Le Havre in Frankreich abgeschlossen und geht nun in die nächste Entwicklungsphase über.
Das Besondere an dem Projekt liegt in der Flügelstruktur: Statt herkömmlicher starrer Komponenten verwendet die Drohne eine Art druckbeaufschlagte Textilhülle. Laut dem Unternehmen reduziert diese Lösung das Gewicht des Fluggeräts erheblich, wodurch eine höhere Energieeffizienz und eine größere Flugreichweite ermöglicht werden.
„Celeste ist kein Luftschiff, sondern ein Starrflügelflugzeug. Der Auftrieb ist aerodynamisch und nicht auf Schweben ausgelegt. Pneumatisch ist die Flügelstruktur selbst: eine druckbeaufschlagte Textilhülle, die die starre Außenhaut und die Holme ersetzt. Dadurch wird der Rumpf einsatzbereit, im Feld reparierbar und erhält eine ungewöhnliche Radarsignatur für eine Plattform von 8 Metern“, erklärte das Unternehmen.
Nach Angaben von Celeste kann die dAS10 bis zu sechs Stunden in der Luft bleiben und eine Reichweite von etwa 300 Kilometern erreichen. Die Drohne nutzt außerdem Solarpaneele auf den Flügeln, um ihre Autonomie bei Tagesmissionen weiter zu erhöhen.
Obwohl das Konzept Einschränkungen hinsichtlich Geschwindigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber widrigen Wetterbedingungen aufweist, setzt das Unternehmen auf strukturelle Einfachheit und die leichte Reparierbarkeit im Feld als wichtige operative Vorteile für nachhaltige und abgelegene Logistikmissionen. Das Modell wartet noch auf seinen ersten vollständigen Flug, um seine tatsächliche operative Leistungsfähigkeit zu bewerten.
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Foto: Celeste Ecoflyers. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
